Fachkräfteeinwanderungsgesetz tritt März 2020 in Kraft

Das Gesetz regelt, wer zu Arbeits- und Ausbildungszwecken nach Deutschland kommen darf und welche neuen Verfahren dabei angewendet werden.

 

Anfang Juni 2019 hat der Deutsche Bundestag das Fachkräfteeinwanderungsgesetz beschlossen. Mit dem Gesetz wird klar und transparent geregelt, wer zu Arbeits- und zu Ausbildungszwecken nach Deutschland kommen darf.

Zu den wesentlichen Neuerungen gehören:

  1. Es wird ein einheitlicher Fachkräftebegriff definiert, der Hochschulabsolventen und Beschäftigte mit qualifizierter Berufsausbildung und Deutschkenntnissen umfasst, die künftig einen leichteren Zugang zum deutschen Arbeitsmarkt erhalten.
  2. Ausländische Fachkräfte mit qualifizierter Berufsausbildung erhalten die Möglichkeit, für bis zu sechs Monate zur Arbeitsplatzsuche nach Deutschland zu kommen (Voraussetzung sind notwendige deutsche Sprachkenntnisse und die Sicherung des Lebensunterhalts).
  3. Bei anerkannter Qualifikation und Arbeitsvertrag entfällt bei der Stellenbesetzung die sogenannte Vorrangprüfung. Danach sind Arbeitgeber aktuell verpflichtet nachzuweisen, dass sie keinen einheimischen Arbeitssuchenden für die Stelle finden. Die heutige Begrenzung auf Mangelberufe fällt bei qualifizierter Berufsausbildung des ausländischen Bewerbers weg.
  4. Es wird verbesserte Möglichkeiten zum Aufenthalt in Deutschland für Qualifizierungsmaßnahmen mit dem Ziel der Anerkennung von beruflichen Qualifikationen geben.
  5. Es werden Verfahrensvereinfachungen umgesetzt, die Zuständigkeiten bei zentralen Ausländerbehörden auf Länderebene gebündelt und beschleunigte Verfahren für ausländische Fachkräfte eingeführt.

Das Fachkräfteeinwanderungsgesetz tritt zum 1. März 2020 in Kraft.

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Ab November 2019 ist der Stammdatenabruf für die nächste Meldung möglich.

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