Künstlersozialabgabe bleibt bei 4,2 Prozent

Die Künstlersozialabgabe wird auch im Jahr 2020 4,2 Prozent betragen. Sie bleibt damit nach dem Entwurf der Künstlersozialabgabe-Verordnung 2020 im dritten Jahr unverändert.

Die Aufwendungen für die Sozialversicherung der selbständigen Künstlerinnen und Künstler, Publizistinnen und Publizisten wird durch Beiträge der Versicherten, eine Künstlersozialabgabe sowie staatliche Zuschüsse aufgebracht. Dabei wird die Künstlersozialabgabe als Vomhundertsatz auf alle Honorare an Kunstschaffende erhoben und von den Verwertern an die Künstlersozialkasse gezahlt.

Das Bundesministerium für Arbeit und Soziales bestimmt jährlich im Einvernehmen mit dem Bundesministerium der Finanzen durch Rechtsverordnung den Prozentsatz der Künstlersozialabgabe für das folgende Kalenderjahr aufgrund von Schätzungen des Bedarfs der Künstlersozialkasse. Die Umlagehöhe ist so festzusetzen, dass sie zusammen mit den übrigen Einnahmen die soziale Absicherung der Künstlerinnen und Künstler, Publizistinnen und Publizisten sicherstellt. Nach dem Entwurf der Künstlersozialabgabe-Verordnung 2020, der jetzt bekannt wurde, soll der Umlagesatz im kommenden Jahr - wie bereits 2018 und 2019 - 4,2 Prozent betragen. Die verstärkte Prüftätigkeit der Rentenversicherung hat in den vergangenen Jahren zu einer Erhöhung der Zahl der Umlagezahler geführt und die Bemessungsgrundlage verbreitert. Dadurch bleiben die prozentualen Aufwendungen für die Verwerter künftig auf vergleichsweise günstigem Niveau. Aufgrund der guten Finanzlage der Künstlersozialkasse dürfte dies zunächst so bleiben.

Zur Künstlersozialabgabe sind insbesondere Unternehmer verpflichtet, die Verlage, Presseagenturen, Theater, Fernsehen und Kunsthandel mit dem Zweck der Vermarktung betreiben. Dies gilt auch für Unternehmer, die für ihr Unternehmen regelmäßig Werbung oder Öffentlichkeitsarbeit mit selbständigen Künstlern oder Publizisten betreiben oder nicht nur gelegentlich Aufträge an sie vergeben. Bemessungsgrundlage der Künstlersozialabgabe sind alle Entgelte für künstlerische oder publizistische Werke, auch wenn sie von einem nicht abgabepflichtigen Dritten erbracht werden.

Der Umlagesatz zur Insolvenzgeldversicherung soll im kommenden Jahr weiterhin 0,06 Prozent betragen.

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