Gesetzliche Renten steigen um mehr als drei Prozent

Das Bundesarbeitsministerium hat die Rentensteigerungen des laufenden Jahres bekannt gegeben. Der Rentenwert steigt am 1. Juli 2019 im Westen von 32,03 Euro auf 33,05 Euro und im Osten von 30,69 Euro auf 31,89 Euro.

Rentnerinnen und Rentner können auch in diesem Jahr mit Steigerungen ihrer Altersbezüge oberhalb der Teuerungsrate rechnen. So werden die Renten in den alten Ländern um 3,18 Prozent und in den neuen Ländern um 3,91 Prozent angehoben. Dies ergibt sich aus den nun vorliegenden Daten des Statistischen Bundesamtes und der Deutschen Rentenversicherung Bund. Die Erhöhung führt zu einer weiteren Angleichung der Renten in den östlichen und westlichen Ländern. Der Rentenwert Ost wird nach der Anpassung 96,5 Prozent des Westwerts betragen (bisher 95,8 Prozent). Bis spätestens 2024 wird der aktuelle Rentenwert (Ost) 100 Prozent des Westwerts erreichen.

Wer 45 Jahre lang stets durchschnittlich verdient und Beiträge eingezahlt hat, bekommt ab Juli im Westen 1.487,25 Euro statt bisher 1.441,35 Euro (+ 45,90 Euro) und im Osten 1.435,05 statt 1.381,05 Euro (+ 54,00 Euro). Nach Angaben des Bundesarbeitsministeriums steigt das Rentenniveau in Deutschland zum 1. Juli 2019 leicht auf 48,16 Prozent an. Die Renten folgen der Entwicklung der Löhne und Gehälter. Die für die Rentenanpassung relevante Lohnsteigerung beträgt 2,39 Prozent in den alten Ländern und 2,99 Prozent in den neuen Ländern. Darüber hinaus werden die Entwicklung der beitragspflichtigen Einnahmen der Versicherten sowie das zahlenmäßige Verhältnis von Rentenbeziehenden zu Beitragszahlenden berücksichtigt.

Im Rahmen der diesjährigen Rentenanpassung wird erstmals die Niveauschutzklausel des aktuellen Rentenreformgesetzes geprüft. So wird sichergestellt, dass das Rentenniveau nicht unter 48 Prozent sinkt. Bei den oben genannten Werten handelt es sich jedoch um Bruttobeträge, von denen noch Beiträge zur Kranken- und Pflegeversicherung abzuziehen sind. Außerdem sind bei höheren Einkünften auch Einkommensteuern zu zahlen. Die deutliche Anhebung wird dazu führen, dass eine Reihe von Rentenbeziehern in diesem Jahr trotz Anhebung des Grundfreibetrags erstmals einkommensteuerpflichtig wird.

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