Elektronische Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung soll ab 2021 an den Start gehen

Der Entwurf des Terminservice- und Versorgungsgesetz sieht die Digitalisierung der Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung vor.

Für die Ausstellung der Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung gibt es aktuell kein digitales Verfahren. Der Arzt druckt dem Versicherten drei Durchschläge der Bescheinigung in Papierform aus. Davon muss der Versicherte jeweils ein Exemplar an seinen Arbeitgeber und an seine Krankenkasse weitergeben und ein Exemplar für sich bei seinen Unterlagen behalten.

Das Bundeskabinett hat Ende September 2018 den Entwurf des Terminservice- und Versorgungsgesetzes (TSVG) beschlossen. Dieses Gesetz sieht einen Einstieg in die Digitalisierung der Arbeitsunfähigkeitsbescheinigungen vor. Ab 2021 sollen die Ärzte nach dem Gesetzentwurf verpflichtet werden, die Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung digital an die Krankenkasse zu übermitteln.

Für eine digitale Übermittlung der Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung direkt an die Arbeitgeber sieht der Gesetzentwurf aktuell aber noch keine Regelung vor. Die Neuerung kann künftig jedoch auch Arbeitgebern im Zusammenhang mit Vorerkrankungsanfragen zur Prüfung der Entgeltfortzahlung nutzen. Hier kommt es aktuell in der betrieblichen Praxis immer wieder zu Problemen, weil die Versicherten die Arbeitsunfähigkeitsbescheinigungen nicht oder nicht rechtzeitig bei der Krankenkasse einreichen.

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